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Steuer, Plakette, Versicherung - Das ändert sich ab....

Beitrag von shogun » 16.12.2015, 05:37

Steuer, Plakette, Versicherung - Das ändert sich 2016

Die Regionalstatistik ist für die Kfz-Versicherer einer von mehreren Anhaltspunkten, um die Beiträge zu berechnen. Sie spiegelt die Schadensbilanz einer bestimmten Region wider. Bei der Haftpflicht gibt es zwölf Regionalklassen. Die neu berechneten Regional- und Typklassen treten bei den Versicherern meist am 1. Januar in Kraft.

Euro 4 für Motorräder: Auch Motorräder sollen sauberer werden. Deshalb müssen alle neuen Zweiräder, die ab dem 1. Januar eine Typgenehmigung erhalten, die Abgasvorschriften der Norm Euro 4 erfüllen. Darauf weist der ADAC hin. Nach Ansicht des Verkehrsclubs stellen die neuen Vorschriften für viele Hersteller eine Herausforderung dar.

Ab Januar 2016 müssen alle neuen Motorräder außerdem über ABS oder ein sogenanntes Kombi-Bremssystem verfügen. Diese Vorschrift betrifft Motorräder mit einem Hubraum über 50 Kubikzentimetern oder einer Höchstgeschwindigkeit über 45 km/h. Alte Motorräder müssen nicht nachgerüstet werden.
Auszug von hier: https://de.nachrichten.yahoo.com/steuer ... 00710.html

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Re: Steuer, Plakette, Versicherung - Das ändert sich ab....

Beitrag von shogun » 30.03.2018, 00:52

Ab 1. April 2018 müssen Neuwagen über ein eCall-System verfügen. Bei einem Unfall setzt das elektronische System automatisch einen Notruf ab. Rettungsleitstellen erhalten die exakten GPS-Daten und können damit feststellen, wo genau sich der Unfall ereignet hat. Das System kann allerdings vom Fahrer auch manuell aktiviert werden.

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Re: Steuer, Plakette, Versicherung - Das ändert sich ab....

Beitrag von ProjektX14 » 30.03.2018, 08:47

Leider scheint dieses eCall-System aber auch ein Datenschnüffler zu sein. Angeblich soll es ungefragt Daten über die Fahrweise und das Fahrzeug an den Hersteller senden. Ausschalten kann man diese "Petzerei" oder das ganze System wohl auch nicht.
Der Unterschied zwischen einem Einachs-Antrieb und einem Allrad besteht darin, daß beim Allrad alle vier Räder durchdrehen (Otto Frhr. Marschall während einer Rallye im Harz, Ende der 60er).

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Re: Steuer, Plakette, Versicherung - Das ändert sich ab....

Beitrag von shogun » 24.12.2019, 11:05

Das ändert sich für Autofahrer in 2020
Bußgelder, Elektro-Autos, Versicherungen – 2020 müssen sich Autofahrer wieder auf einige Neuerungen einstellen. Die Änderungen im Überblick.
Wie in jedem Jahr, bringt der Jahreswechsel auch Neues für Autofahrer mit sich. Viele Änderungen sollen vor allem mehr Sicherheit bringen.

Falschparker: Verkehrsminister Andreas Scheuer plant mit einem neuen Bußgeldkatalog höhere Strafen. Betroffen sind auch Parksünder. Demnach sollen die Strafen für das Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie für das Halten auf dem Schutzstreifen erhöht werden. Der Entwurf sieht vor, die Bußgelder für diese Vergehen auf bis zu 100 Euro (bisher 15 bis 30 Euro) zu erhöhen. „Verbunden damit sind Einträge von einem Punkt in das Fahreignungsregister bei schwereren Verstößen mit Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung“, so der Automobilclub von Deutschland (AvD).

Nichtbilden einer Rettungsgasse: Eine Rettungsgasse rettet im Zweifel Leben. Aufgrund der vielen negativen Erfahrungen von Rettungskräften will der Gesetzgeber bewusstes Fehlverhalten nun schärfer bestrafen. Wer erwischt wird, soll ein Fahrverbot bekommen. Wer eine Rettungsgasse unerlaubt nutzt, soll mit einem Bußgeld zwischen 200 Euro und 300 Euro sowie einem Monat Fahrverbot bestraft werden. Außerdem soll es für diese Verstöße zwei Punkte im Fahreignungsregister geben.

Härtere Strafen für Gaffer: Das ist bereits beschlossene Sache: „Macht jemand ,eine Bildaufnahme, die in grob anstößiger Weise eine verstorbene Person zur Schau stellt, unbefugt herstellt oder überträgt‘ drohen künftig bis zu zwei Jahre Gefängnis. Am 13.11.2019 hat das Bundeskabinett eine Anpassung des Strafrechts mit schärferem Vorgehen gegen Gaffer und Schaulustige beschlossen“, so der AvD. Darüber hinaus soll der Persönlichkeitsschutz bei Bildaufnahmen ausgeweitet werden, ein Verbot der Weitergabe von Fotos und Videos über soziale Netzwerke soll noch in 2020 in Kraft treten.

Förderung von Elektro-Autos
Ein zusätzlicher Umweltbonus soll einen Anreiz für den Kauf von Elektrofahrzeugen schaffen. „Der Bonus soll für rein elektrische Fahrzeuge 6.000 Euro statt bisher 4.000 Euro betragen und für Plug-In-Hybride auf 4.500 Euro anstelle von 3.000 bisher erhöht werden, bei einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro für das einzelne Fahrzeug. Liegt der Nettolistenpreis zwischen 40.000 Euro bis maximal 65.000 Euro gibt es künftig für rein elektrische Fahrzeuge 5.000 Euro und für Plug-In-Hybride 3.750 Euro“, so der Club. Finanziert werden sollen die Boni jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und der Industrie. Der Förderzeitraum gilt bis 2025.

Fahrprüfung
Die EU-Kommission hat eine Abschaffung des Eintrags „Automatik“ bei Fahrprüfung beschlossen. Die Regelung soll im Laufe des Jahres 2020 in Kraft treten. Damit soll eine zweite Prüfung für das Fahren von Autos mit Schaltgetrieben entfallen. Pflicht sind aber zehn Fahrstunden auf einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe.

Mehr Sicherheit beim Überholen
Autofahrer die künftig Fußgänger und Radfahrer überholen, müssen innerhalb geschlossener Ortschaften einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern und außerorts von 2 Metern halten. Bisher war nur ein „ausreichender Seitenabstand“ vorgeschrieben.
Darüber hinaus ist für rechtsabbiegende Kfz ab 3,5 Tonnen Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben. „Man will so die Gefahr für Radfahrer, die im ,toten Winkel‘ vom Kraftfahrer übersehen zu werden, verringern. Verstöße gegen das Gebot von Schrittgeschwindigkeit sind mit 70 Euro zu ahnden, bei Eintrag eines Punktes im Register“, so der AvD.

Versicherung
Nach neuen Regionalklassen hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat neue Typklassen-Einstufungen für 2020 veröffentlicht. „Beide Faktoren beeinflussen den künftigen Beitrag zur Autoversicherung. Nach den aktuellen Zahlen werden in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Typklassen für 4,6 Millionen Fahrzeughalter günstiger, für 6,5 Millionen dagegen höher und damit teurer. Für 29,7 Millionen ändert sich die Typklasse in 2020 nicht“, erklärt der ADAC.

Busstreifen für PKW
Kommunen sind berechtigt, im Einzelfall Busspuren für PKW freizugeben. Voraussetzung ist, dass ein Auto mindestens mit drei Personen besetzt ist. Autofahrer erkennen entsprechend freigegebene Busspuren an einem Schild, dass drei Personen in einem Auto zeigt.

Verbot von Blitzer-Apps
Laut ADAC sollen Apps und Navigationsgeräte, die auf Radarkontrollen aufmerksam machen, künftig verboten werden. Wer erwischt wird, soll mit 75 Euro Strafe und einem Punkt in Flensburg bestraft werden.

Quelle https://de.yahoo.com/finance/nachrichte ... 07520.html

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