Freizeitbereich - Alles ausser Reparaturen und Technik!Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

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shogun
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Re: Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Beitrag von shogun » 26.03.2017, 13:08

Was die Pkw-Maut konkret für Autofahrer vorsieht dpa 24. März 2017

Kommen dürfte sie nicht vor 2019 - doch was sieht die Pkw-Maut konkret für Autofahrer vor? Einige wichtige Punkte:

STRASSENNETZ: Inländer sollen für das knapp 13 000 Kilometer lange Autobahnnetz und das 39 000 Kilometer lange Netz der Bundesstraßen Maut zahlen. Pkw-Fahrer aus dem Ausland nur auf den Autobahnen.

MAUTPREISE FÜR INLÄNDER: Alle inländischen Autobesitzer müssen eine Jahresmaut zahlen, die vom Konto abgebucht wird. Sie richtet sich nach Größe und Umweltfreundlichkeit des Motors. Im Schnitt kostet sie 67 Euro, maximal 130 Euro. Benziner sind günstiger als Diesel.

MAUTPREISE FÜR FAHRER AUS DEM AUSLAND: Für Ausländer gibt es neben der genauso berechneten Jahresmaut auch zwei mögliche Kurzzeittarife: Eine Zehn-Tages-Maut für 2,50, 4, 8, 14, 20 oder 25 Euro sowie eine Zwei-Monats-Maut für 7, 11, 18, 30, 40 oder 50 Euro (ebenfalls je nach Größe und Umweltfreundlichkeit).

AUSGLEICH FÜR INLÄNDER: Inländer sollen für Mautzahlungen durch eine geringere Kfz-Steuer komplett wieder entlastet werden. Bei besonders sauberen Autos (Euro 6) soll die Steuer sogar stärker sinken als der Mautbetrag.

BESONDERE FAHRZEUGE: Mautpflichtig sind auch Wohnmobile. Motorräder, Elektroautos, Wagen von Behinderten und Krankenwagen sind mautfrei.

KONTROLLEN: Statt an Klebe-Vignetten sollen alle Mautzahler über das Nummernschild ihres Autos zu erkennen sein. Kontrolliert werden soll dies in Stichproben durch einen elektronischen Kennzeichen-Abgleich. Daten sollen nur hierfür erfasst und schnell wieder gelöscht werden.

STRAFEN: Wer keine Maut zahlt und erwischt wird, muss eine Geldbuße zahlen. Genaue Summen sind noch nicht festgelegt. Geldbußen sollen auch im Ausland eingetrieben werden.

RÜCKZAHLUNGEN: Inländer, die nachweisen können, dass sie in einem Jahr nicht auf Autobahnen und Bundesstraßen gefahren sind, können die Maut zurückfordern. Nachweis könnte ein Fahrtenbuch sein.

Informationen des Ministeriums zur Pkw-Maut
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage ... cationFile
Auszug: Stand: 25.1.2017 PKW-Maut: Fragen und Antworten
7. Wie wird mit Saison- Wechsel und Oldtimerkennzeichen umgegangen?
Für Halter von Fahrzeugen mit Saisonkennzeichen beträgt die Infrastrukturabgabe für jeden Tag des Berechnungszeitraums den auf ihn entfallenden Bruchteil der Jahresvignette. Bei Wechselkennzeichen ist die Infrastrukturabgabe für jedes Kraftfahrzeug jeweils in der sich aus den maßgeblichen Merkmalen ergebenden Höhe zu entrichten. Für abgabepflichtige Kraftfahrzeuge mit einem Oldtimer-Kennzeichen (HKennzeichen) wird im Hinblick auf die typischerweise hohen Schadstoffemissionen dieser Fahrzeuge und aufgrund der Tatsache, dass eine uneingeschränkte Nutzung der Bundesfernstraßen mit diesem Kennzeichen möglich ist, eine jährliche Infrastrukturabgabe in Höhe von 130 Euro zu zahlen sein.

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Re: Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Beitrag von ProjektX14 » 26.03.2017, 21:22

Na ja, ich laß mich ja überraschen, was von diesen Versprechen bezüglich Rückerstattung und Verrechnung mit der KFZ-Steuer dann hinterher wirklich in die Tat umgesetzt wird. Ich befürchte, das wird genauso eine Lüge werden wie bei der LKW-Maut. Hier wurde den Speditionen ja auch eine Steuervergünstigung versprochen, die sie bis heute nicht bekommen.
Der Unterschied zwischen einem Einachs-Antrieb und einem Allrad besteht darin, daß beim Allrad alle vier Räder durchdrehen (Otto Frhr. Marschall während einer Rallye im Harz, Ende der 60er).

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Re: Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Beitrag von shogun » 23.08.2017, 13:10

Neue Änderungen bei situativen Winterreifenpflicht gesetzlich verankert

Die zweiundfünfzigste Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 10. März ist am 31. Mai im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit am 01. Juni 2017 in Kraft getreten. Die Verordnung enthält primär Ergänzungen, Konkretisierungen beziehungsweise Erweiterungen der im Jahr 2010 eingeführten situativen Winterreifenpflicht. Darauf weist der BRV hin.

Alle ab dem 01. Januar 2018 produzierten Reifen müssen mit dem „3 Peak Mountain Snow Flake“ (3PMSF) Piktogramm, also dem Schneeflockensymbol, gekennzeichnet sein, damit diese als Winterreifen gelten. Für die bis zum 31. Dezember 2017 produzierten und nur mit M+S gekennzeichneten Winterreifen gilt eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2024.

Für die ordnungsgemäße Bereifung des Fahrzeuges mit Winterreifen ist neben dem Fahrzeugführer auch der Fahrzeughalter verantwortlich. Durch die neue gesetzliche Verankerung der Verantwortlichkeit des Fahrzeughalters soll ein Auseinanderfallen der Verantwortlichkeit von Fahrzeugführer und Fahrzeughalter vermieden werden.

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Re: Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Beitrag von shogun » 12.12.2017, 04:13

Darauf sollten Auto- und Fahrradfahrer 2018 achten
Im neuen Jahr gibt es viele Änderungen, die Auto- und Fahrradfahrer direkt betreffen. Lesen Sie hier, welche neuen Regeln es gibt und worauf Sie achten müssen, um weiterhin korrekt mobil zu sein.

Schon ab dem 1. Januar gibt es beim TÜV eine neue Pflichtuntersuchung: Die Endrohrmessung. Dabei wird gecheckt, ob die Endgasreinigung tatsächlich funktioniert. Bislang haben sich die Mechaniker da auf die Onboard-Diagnose verlassen, die sie einfach ablesen konnten. Nach den Manipulationen in der Diesel-Affäre will man jetzt auf Nummer sicher gehen.

Kfz-Steuer für Neuwagen wird teurer

Ab dem Stichtag 1. September wird die Kfz-Steuer nicht mehr wie bisher nach dem NEFZ-Zyklus berechnet, für den die Autos lediglich 20 Minuten mit geringer Geschwindigkeit getestet wurden.

Beim neuen WLTP-Verfahren stehen sie 30 Minuten bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf dem Prüfstand. Bei vielen Neuwagen wird die Kfz-Steuer dann teurer werden.

Winter- und Ganzjahresreifen

In Zukunft müssen Winter- und Ganzjahresreifen nicht nur mit den Buchstaben M+S beschriftet sein, sondern mit dem neuen Alpine-Symbol, das eine Schneeflocke vor einem Berg zeigt. Wer aber alte, intakte Reifen mit genügender Profiltiefe besitzt, darf sie noch bis zum 30. September 2024 nutzen.

Schadstoffklassen

Ab dem 1. September müssen alle Neuwagen die Schadstoffklasse 6c erfüllen. Vor allem bei neuen Benzinern mit Direkteinspritzung müssen die Hersteller dafür wahrscheinlich mit einem Partikelfilter nachrüsten. Der Grenzwert an Stickoxiden liegt im Testverfahren WLTP-Zyklus bei 60 mg pro Kilometer.

Elektronisches Notrufsystem

Ab dem 1. April müssen Neuwagen mit einem elektronischen Notrufsystem ausgestattet sein. Zum eCall-System gehört ein GPS-Empfänger und eine Mobilfunkeinheit. Der Sinn dahinter: Das System, das bei einem starken Aufprall aktiviert wird, kann die Standortdaten nach einem Unfall selbstständig an die Rettungsleitstelle schicken.

Es lässt sich aber auch manuell auslösen. Der Verunfallte kann darüber auch direkt mit der Rettungsleitstelle kommunizieren.

HU-Plakette

Wer eine grüne HU-Plakette hat und den Prüftermin mehr als zwei Monate überzieht, kann Bußgelder von 15 Euro und mehr aufgebrummt bekommen. Lässt man sein Auto mehr als acht Monate nach Termin nicht untersuchen, kann man dafür einen Punkt kassieren.

Fahrräder dürfen in den ICE

Früher konnten Bahnfahrer ihre Räder nur in Intercity-Zügen mitnehmen. Die Ausnahme bei ICEs: Klappräder. Mit dem aktuellen Winterfahrplan können Kunden auch mit normalen Fahrrädern in den ICE einsteigen. Zumindest, solange der Platz reicht. In jedem Zug gibt es nämlich nur acht Fahrradplätze.

Fahrradanhänger müssen besser sichtbar sein

Sind Fahrradanhänger breiter als 60 Zentimeter, brauchen sie ab 2018 zwei weiße Reflektoren an der Vorderseite und zwei rote an der Rückseite. Kategorie „Z“, übrigens.

source: https://de.yahoo.com/finance/nachrichte ... 57512.html

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