E90/E91/E92/E93 - 3er ab 2005Scheibentausch! Erfahrungen gesucht!

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Lady
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Scheibentausch! Erfahrungen gesucht!

Beitrag von Lady » 25.05.2014, 16:32

Hallo,

ich muss bei meinem Auto die scheibe der Beifahrerseite tauschen lassen. Da dies durch Unachtsamkeit von mir selbst verursacht wurde :oops: muss ich für den Schaden selbst aufkommen. Also sollte das natürlich so günstig wie nur möglich erfolgen. Nun bin ich auf der Suche nach einem günstigen Service. Eine Alternative zu den Möglichkeiten vor Ort ware die Reparatur durch jedeautoscheibe dot de. Allerdings bin ich da noch ein wenig unsicher weil ich bisher von diesem Anbieter noch nichts gehört hatte.

Hat jemand Erfgahrungen mit so einem Anbieter (gute wie auch schlechte)? Ich hätte ja eine gebrauchte Scheibe einbauen lassen, aber ich kenne niemanden der dies könnte und die Werkstätten machen das wg der Garantie nicht.

Lieben Gruß

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shogun
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Re: Scheibentausch! Erfahrungen gesucht!

Beitrag von shogun » 26.05.2014, 00:32

Du spricht von Scheibe Beifahrerseite, also nicht die Frontscheibe. Wichtig ist erst einmal:
Fahrzeugglas ist kennzeichnungspflichtig. Um den Nachweis zur Erfüllung der Vorschrift nach § 22a der StVZO in der ECE- bzw. in der EU-Regelung zu erbringen, müssen die entsprechenden Bauteile gekennzeichnet werden. Die Glas- Kennzeichnung (Genehmigungszeichen) ist dauerhaft in Form eines Stempels, vorzugsweise im Randbereich, gut sichtbar anzubringen. Dazu gehören auch Gläser, die Beleuchtungen abdecken, wie z. B. Scheinwerfer- oder Blinkergläser sowie in die Karosserie eingelassene Kunststoffhauben.
Auszug aus der Seite FAQ autoglaser dot de :Service/FAQ-Häufig-gestellte-Fragen

Da es dabei auch im Seitenairbag geht, wuerde ich das bei BMW machen lassen, denn die haben die noetigen speziellen Geraete dafuer und die Ausbildung.

Sicherheitshinweise
•Arbeiten an Gasgeneratoren dürfen nur von sachkundigem Personal durchgeführt werden.
• Privatpersonen dürfen weder reparieren noch demontieren.
•An Airbags dürfen nur Personen arbeiten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
• Ausnahme: Zu Ausbildungszwecken unter fachkundiger Aufsicht ab 16 Jahren
•Es müssen jährliche Unterweisungen stattfinden.
•Es muss eine Betriebsanweisung aushängen.
•Airbag- und Gurtstraffer-Gasgeneratoren gehören zur Gefährdungsklasse T1 (Weniger gefährlich als T2)
•Es muss grundsätzlich nach den Anweisungen des Werkstatthandbuches vorgegangen werden.
• Arbeiten an Airbagsystemen dürfen erst nach Sichern der Airbaganlage gegen unbeabsichtigtes Auslösen gemäß Herstellervorschrift begonnen werden.
• Der Gasgenerator darf nur mit einer zulässigen elektrischen Prüfeinrichtung geprüft werden. Der Widerstand des Zündplättchens darf niemals gemessen werden.
•Bei Schweiß- oder Lackierarbeiten am Fahrzeug sind die Herstellerangaben zu beachten.
•Die Batterie ist abzuklemmen (Plus und Minus), Wartezeiten sind einzuhalten.
•Bei Lagerung gilt die Kleinmengenregelung (Werkstatt 10 kg, Lager 100 kg),
•weg von Spraydosen, Heizungen, Zündquellen, etc., in Originalverpackung belassen
•Der gewerbliche Umgang mit pyrotechnischen Rückhaltesystemen in einer Altauto - Verwertungsanlage erfordert keinen behördlichen Befähigungsnachweis nach § 20 SprengG, wenn er sich auf den Umgang und die Lagerung von Kleinmengen beschränkt. Ausgenommen hiervon ist das Auslösen von ausgebauten Airbag- und Gurtstraffer-Einheiten. Es ist jedoch geschultes, sachkundiges Personal notwendig.
•Die Verwertung oder Beseitigung nicht ausgelöster pyrotechnischer Komponenten unterliegt auch den Bestimmungen des Abfallgesetzes (bzw. VO. „Bestimmung besonders überwachungsbedürftiger Abfälle). Pyrotechnische Abfälle sind unter der Schlüsselnummer 59101 (LAGA, alt) bzw. 16 04 03 „Andere gebrauchte Explosivstoffe“ (EAK) eingeordnet. Vor Beauftragung externer Dienstleister ist vom Abfallerzeuger (Hersteller, Werkstatt, Verwerter etc.) zu prüfen, ob der beauftragte Dienstleister die erforderlichen abfallrechtlichen Genehmigungen hat, um diese pyrotechnischen Stoffe einzusammeln, zu transportieren, zu verwerten oder zu beseitigen.
• Grundsätzlich dürfen keine Veränderungen am Airbagsystem vorgenommen werden. Niemals gebrauchte SRS-Bauteile aus einem anderen Fahrzeug verwenden. Es sind stets neue Teile zu verwenden.
• Der Gasgenerator hat ein verschweißtes Metallgehäuse und ist nur durch zerstörende Bearbeitung zu öffnen; eine solche Bearbeitung darf bei Wartung und Instandsetzung nie erfolgen. Weiterhin darf der Gasgenerator nicht unzulässig erwärmt oder verbrannt werden.
•Bei Karosseriearbeiten, insbesondere bei Ausbeularbeiten, muss die Airbaganlage gegen unbeabsichtigtes Auslösen gemäß Herstellervorschrift gesichert werden.
• Das ausgebaute Airbagmodul ist immer vom Körper weg zu halten und stets mit der Prallplatte nach oben so abzulegen, dass bei einem versehentlichen Auslösen des Airbags das Gehäuse nicht hoch geschleudert und zum Wurfgeschoss wird.
•Nach Beendigung der Arbeiten am SRS-System ist die Warnleuchte auf Funktion zu prüfen.
•Beim Abschalten des Beifahrerairbags ist stets genauestens nach den Herstellervorschriften vorzugehen.
•Am Fahrzeug muss ein Aufkleber vorhanden sein, der auf das Verbot Reboard-Kindersitze auf dem Beifahrersitz zu montieren, hinweist.
•Bei Beschädigung des ungezündeten Gasgenerators und damit verbundenem Austritt des Gasgeneratorentreibstoffes ist größte Vorsicht geboten.
• Während des Auslösevorgangs sind Türen und Fenster geschlossen zu halten (bzw. lt. Herstellerangabe). Die Zündung ist nur auf geeigneten, freien Plätzen durchzuführen.
Beim Auslösen ist Augen- und Gehörschutz zu tragen; die Schallentwicklung bei evtl. betroffen Personen anzuzeigen und die Sicherheitsabstände lt. Hersteller einzuhalten
•Durch das Abbrennen des Festtreibstoffes kann sich der Gasgenerator der Airbag-Einheit bis auf ca. 400°C erwärmen und es besteht die Gefahr von Brandverletzungen!
• Beim Berühren von gezündeten pyrotechnischen Komponenten (einschließlich Fahrzeugteilen, die mit ausgeströmten Staub beaufschlagt sind) ist persönliche Schutzausrüstung zu verwenden.
• Der im Gasgenerator enthaltene Generatortreibstoff ist in unverbranntem bzw. ungezündetem Zustand explosionsgefährlich und brennbar. Jede Zündquelle ist zu vermeiden. Generatortreibstoff der Natriumazidanteile enthält ist giftig. Natriumazidfreier Generatortreibstoff ist gesundheitsschädlich.
• In jedem Fall ist Einatmung, Verschlucken und Hautkontakt zu vermeiden. Jede Staubaufwirbelung muss möglichst vermieden werden. Bei der Beseitigung des ausgetretenen Gasgeneratorentreibstoffes ist nach Herstellerangaben (Sicherheitsdatenblatt) zu verfahren; in jedem Fall sind Atemschutzmaske und Handschuhe zu tragen.
• Bei Vergiftungen durch Verschlucken den Betroffenen, sofern dieser bei Bewusstsein ist, zum Erbrechen bringen und sofort für eine ärztliche Behandlung sorgen!
•Bei Augenkontakt, diese mindestens 15 Minuten mit fließendem Wasser ausspülen und sofort für eine ärztliche Behandlung sorgen!

Aus: http://www.kfztech.de/kfztechnik/sicher ... irbag4.htm

Zur Frontscheibe: es kommt immer darauf an, wie gut der Installateur dieser Firmen dies vor Ort ausfuehrt. Egal welche Firma es ist, das sind alles Leute, die mal so eine Einweisung erhalten haben, wie was zu machen ist, und wenn Du da an einen kommst, der relativ neu ist oder schlampig arbeitet, dann hat man Pech gehabt.

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